Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
1131

1131

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 25. Dezember - Bruno II. von Berg wird Erzbischof von Köln
- Erste schriftliche Erwähnung von Wipperfürth

Geboren


- 14. Januar - Waldemar I., der Große, König von Dänemark († 1182)

Gestorben


- 7. Januar - Knud Lavard, erster Herzog von Schleswig (
- 1096)
- 21. August - Balduin II. (Jerusalem) (
- ?)
- 25. Oktober - Friedrich I. von Schwarzenburg, Erzbischof von Köln (
- um 1075) ko:1131년

Kategorie:1131



Bruno II. von Berg

Graf Bruno II. von Berg-Hoevel, (
- um 1100; † 29. Mai 1137 in Trani/Apulien) war von 1131 bis 1137 Erzbischof des Erzbistums Köln.

Leben

Er war ein Sohn von Graf Adolf I. von Berg und der Adelheid von Kleve. Er war ein Onkel von Erzbischof Friedrich II. von Berg. Um 1119 wurde Bruno als Propst in Koblenz erwähnt. Ab 1127 war er Propst zu St. Gereon in Köln. Im Jahr 1130 lehnte er die Wahl zum Erzbischof von Trier und damit die Nachfolge von Erzbischof Meginher ab. Am 25. Dezember 1131 wurde er im Beisein von König Lothar III. und einem päpstlicher Legaten zum Erzbischof von Köln gewählt. Der eigentlich kurz zuvor gewählte Propst Gottfried von Xanten wurde zur Abdankung vor seiner Inthronisierung bewegt. Am 18. März 1132 wurde Bruno geweiht. 1133 wandelte er sein eigenes Schloss in Altenberg in eine Zisterzienserabtei um. Um 1134 bestätigte er die vom späteren Kölner Erzbischof Hugo von Sponheim gegründete Prämonstratenserabtei Knechtsteden in Dormagen bei Neuss. Bruno verstarb am 29. Mai 1137 in Trani/Apulien, als er Lothar III. auf einem Feldzug gegen Roger II. von Sizilien begleitete.

Weblinks


- Kategorie:Mann Kategorie:Deutscher Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (12. Jh.) Kategorie:Gestorben 1137

Erzbischof von Köln

und Trier, der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen.]] Der Erzbischof von Köln war bis 1803 einer der Kurfürsten im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Siehe auch: Erzbistum Köln

Weblinks


- http://www.erzbistum-koeln.de/opencms/opencms/erzbistum/erzbischof/eb_liste.html - Die gesamte Liste ! Kategorie: Köln ! Erzbischöfe von Köln ja:ケルン大司教

Wipperfürth

Wipperfürth ist eine Stadt im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) und älteste Stadt im Bergischen Land. Wipperfürth liegt in Luftlinie etwa 40 km nord-östlich von Köln.

Geografie

Geografische Lage

Wipperfürth liegt an dem Fluss Wupper, welcher im Oberlauf östlich der Stadt als Wipper bezeichnet wird.

Nachbargemeinden

An die Stadt grenzen die Nachbargemeinden und Nachbarstädte Lindlar, Kürten, Wermelskirchen, Hückeswagen, Radevormwald, Halver, Kierspe und Marienheide.

Stadtgliederung

Marienheide Marienheide Marienheide Marienheide Marienheide] Marienheide] Marienheide] Die Stadt Wipperfürth gliedert sich in 8 Bezirke:

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 - 22.806
- 1999 - 22.918
- 2000 - 23.095
- 2001 - 23.227
- 2002 - 23.315
- 2003 - 23.520
- 2004 - 23.695

Ortschaften und Ortsteile

Geschichte

2004

1131 bis zum 14. Jahrhundert

Die älteste urkundliche Erwähnung datiert von 1131. Im Siegburger Mirakelbuch wird der Ort bereits als Oppidum (=Stadt) bezeichnet. Schreibweise der Erstnennung: Weperevorthe. Zwischen 1217 und 1222 erhielt Wipperfürth die Stadtrechte. Die Verwaltung der Stadt wurde im Jahre 1283 von Graf Adolf V. geregelt. Schon 1275 gestattete König Rudolf von Habsburg dem Grafen, seine Münzstätte von Wildberg nach Wipperfürth zu verlegen. Hier wurden seitdem Pfennige nach Kölner Vorbild geprägt. Mit Privileg König Ludwigs des Bayern begann 1328 in Wipperfürth die erste Prägung von Groschen in Deutschland.

Ab dem 14. Jahrhundert - Mitgliedschaft in der Hanse

Seit dem 14. Jahrhundert war die Stadt Mitglied der Hanse. Kaufleute der Stadt sind in Stockholm, Dorpat, Malmö, Nowgorod, Reval und Lübeck belegt. Das Stadtwappen von 1267 zeigt eine Kirche in zinnenbewehrter Mauer. Reste dieser Stadtmauer sind noch am Klosterberg und an der Einmündung Untere Straße - Hochstraße (Ellers Ecke) erhalten. Im Jahr 1404 wird Wipperfürth von den Kölner belagert und schließlich besetzt, von der ehemaligen Krakenburg werden die Häuser der Stadt in Brand gesetzt. Älteste Bauwerke der Stadt sind die dreischiffige romanische Pfarrkirche St. Nikolaus (um 1180) und der Marktbrunnen von 1331, der seine heutige Gestalt in der Renaissance erhielt. Die Entwicklung der Stadt wurde durch zahlreiche Stadtbrände behindert: 1333; 1352; 1368; 1383; 1404; 1412; 1465 (Siehe auch: Agathaberg); 1511; 1585; 1795.

1815 - 1918

Der Wiener Kongress beschloss die Angliederung des Rheinlandes an Preußen. Im Bezug auf die Gemeinde- und Stadtgrenzen gab es keine Änderungen. Wipperfürth gehörte fortan als Kreisstadt des Kreises Wipperfürth zum Regierungsbezirk Köln. Der Kreis Wipperfürth enthielt das gesamte Gebiet des ehemaligen Kantons Lindlar mit den Kirchspielen Lindlar, Engelskirchen und Hohkeppel ohne das Kirchspiel Overath. Landräte des neuen Kreises waren Landrat Schumacher (1816-1845), Wiethaus (1846-1850), Kaiser (1850-1852) und Mersmann (1852-1855). Es folgte ein Streit der Gemeinde Lindlar mit der Stadt Wipperfürth, wo der Sitz des neuen Kreises angesiedelt werden solle. Erst 1896 wurde dieser Streit vom Minister endgültig beigelegt. Minister Minister Minister Minister Am 22. November 1876 bekam Wipperfürth seinen ersten Bahnanschluss, von Remscheid-Lennep über Hückeswagen führte die Wippertalbahn nach Wipperfürth. 1902 wurde diese Bahn bis Marienheide weitergeführt. Eine erste Postbusverbindung in Wipperfürth ist 1899 nach Lindlar eingerichtet worden. 1908 kam es wieder zu Auseinandersetzungen mit der Gemeinde Lindlar um die Einrichtung einer Winterschule. Der Rat der Gemeinde Lindlar vertrat die Meinung, dass Wipperfürth nicht als Ort in Frage käme da "Wipperfürth am äußersten Ende des Kreises liegt". 1909 versuchte ein Wipperfürther Landrat die Winterschule per Verfügung in Wipperfürth zu bauen, aus Protest legen sämtliche Gemeinderäte in Lindlar ihr Amt nieder. Die Schule wurde schließlich in Lindlar gebaut. Am 30. Juni 1910 wurde eine Verbindung zur Wuppertalbahn nach Anschlag eröffnet. Ursprünglich sollte diese Linie nach Bergisch Gladbach weitergeführt werden, die Planung wurde aber nie umgesetzt. Vor dem ersten Weltkrieg war alternativ eine Weiterführung der Sülztalbahn (Köln - Lindlar) nach Wipperfürth geplant. Wegen des Ersten Weltkriegs wurde auch diese Bahn nicht gebaut.

1919 - 1945

Am 5. März 1923 wurde Wipperfürth von französischen Dragonern besetzt. Landräte im Kreis Wipperfürth waren Dr. Wessel (1919-1924) zbd Huttrop (1924-1932). Am 1. Oktober 1932 wurden die Kreise Wipperfürth und Mülheim/Rhein als "Bergischer" und schließlich als "Rheinisch-Bergischer Kreis" mit Sitz in Köln-Mülheim vereinigt. Erster Landrat war Landrat Eberhard (1932-1933). 1927 werden die Pläne der Eisenbahnstrecke Wipperfürth - Lindlar zugunsten der Strecke Wipperfürth - Bergisch Gladbach fallen gelassen.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs

Ab Oktober 1944 wurden angesichts der näherrückenden Truppen der Alliierten so genannte "Volkssturmkompanien" aufgestellt. Vom 16. Februar 1945 bis zum 26. März 1945 wird auch Wipperfürth Ziel von Luftangriffen, wovon ein Ereignis besonders markant war: Am 22. März 1945 zerstört eine Fliegerbombe das Rathaus am Marktplatz und ein angrenzendes Hotel. Im April 1945 zerstören deutsche Truppen die Ohler Brücke, um den Vormarsch der Alliierten aufzuhalten; NSDAP-Kreisleiter Aldingen aus Bergisch Gladbach erteilt dem Wipperfürther Bürgermeister und NDSAP-Ortsgruppenleiter Dr. Hankow den Befehl sämtliche Talsperren um Wipperfürth herum zu sprengen. Der Befehl wird aber nicht ausgeführt. Am 13. April 1945 rücken die US-Amerikaner von Egerpohl und Dohrgaul kommend in Wipperfürth ein. Am 7. Mai 1945 wird der von den Nationalsozialisten im Jahr 1933 aus dem Amt entfernte Bürgermeister Dr. Carl Graf wieder eingesetzt.

ab 1945

In Wipperfürth wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein Durchgangslager für Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten eingerichtet. Täglich trafen etwa 1.000 bis 1800 Flüchtlinge ein. 1955 wurde erneut geplant die Landwirtschaftsschule, die 1910 in Lindlar errichtet worden war, nach Wipperfürth zu verlegen. Doch auch dieses scheiterte zunächst, 1971 wurde sie jedoch endgültig nach Wipperfürth verlegt. 1962 wurde in Wipperfürth eine Handelsschule errichtet. Der Berufsschulverband mit der Stadt Wipperfürth, dem Amt Engelskirchen, Amt Kürten, der Gemeinde Lindlar und der Gemeinde Klüppelberg wurde 1975 aufgelöst. Die Berufsschule wurde vom neuen Oberbergischen Kreis übernommen. Im Zuge der kommunalen Neugliederung zum 1. Januar 1975 wurden die bisherige Stadt Wipperfürth mit wesentlichen Teilen der Gemeinden Klüppelberg und Wipperfeld zur neuen Stadt Wipperfürth vereinigt (§ 12 Abs. 1 Köln-Gesetz) und dem neu gegliederten Oberbergischen Kreis zugeschlagen (§ 25 Abs. 1 und 2 Köln-Gesetz).

Politik

PDS

Wappen

In Blau über beiderseits ansteigender silberner (weißer) Zinnenmauer mit einem dreizinnigen Torturm und geschlossenen schwarzen Tor schwebend eine dreitürmige silberne (weiße) Kirche in Seitenansicht; darüber ein silberner (weißer) Schild, darin ein zwiegeschwänzter, blau bekrönter, -bewehrter und –bezungter roter Löwe, oben überdeckt mit einem vierlätzigen schwarzen Turnierkragen.

Städtepartnerschaften


- Surgères in Frankreich am Atlantik

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Surgères Surgères Surgères (Siehe auch: Mühlen im Oberbergischen Land)

Bauwerke

Talsperren


- Kerspetalsperre
- Neyetalsperre
- Schevelinger Talsperre

Gebäude


- Altes Seminar an der Lüdenscheider Straße, siehe Engelbert-von-Berg-Gymnasium_Wipperfürth
- Das ehemalige Franziskanerkloster Wipperfürth
- Villa Ohl (Schwarzpulvermuseum)
Gebäude am Markt

- Gasthaus Penne, altes Herrenhaus
- Altes Stadthaus
- Karl-Josef-Haus
- Rathaus
Gebäude an der Wupper

- Ökumenische Initiative
- Alte Drahtzieherei
- Turbinenhaus

Kirchen

Mit Abstand die älteste Kirche von Wipperfürth ist die Pfarrkirche St.-Nikolaus im Stadtzentrum. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Evangelische Kirche. Der Grundsteim zum Kirchengebäude am Markt wurde am 26. April 1875 gelegt, die Einweihung erfolgte am 6. Juni 1877. Sie wurde an Stelle der ersten evangelischen Kirche erbaut, die beim Stadtbrand von 1795 zerstört wurde. Auf dem Klosterberg steht die Antoniuskirche aus dem Jahr 1674. Sie steht an der Stelle der ehemaligen Krakenburg und wurde als Klosterkirche und Teil der Klosteranlage erbaut. Weiter gibt es je eine katholischen Kirche in den umliegenden sieben Kirchdörfern Egen, Kreuzberg, Ohl, Agathaberg, Thier, Wipperfeld, Hämmern und in der Neye-Siedlung. In vielen umliegenden Dörfern findet man außerdem eine Kapelle, wie zum Beispiel in Vordermühle

Parks

Vordermühle Vordermühle Die Parkanlage Ohler Wiesen verfügt über einen großen Rasenplatz, einen Aschenplatz und über einen großen Schotterplaz auf dem diverse Veranstaltungen wie Kirmes, Zirkus oder auch der Florianstag der Feuerwehr stattfinden.

Freizeit und Sport

Vordermühle Vordermühle Die Stadt verfügt über diverse Sportplätze, ein Stadion mit Rasenplatz, ein Hallenbad mit 25 Meter Bahnen incl. Sauna und Liegewiese, einen Flugplatz, Tennisplätze, Squashanlagen, Reitplätze und Kegelbahnen.
- 40px Wanderwege im Oberbergischen Land

Sportvereine


- Verkehrslandeplatz Wipperfürth-Neye EDKN
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Wipperfürth
- 1. Wipperfürther Rock´n Roll Club
- BKV Oberberg
- Boxclub Wipperfürth
- BSG Wipperfürth
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Wipperfürth
- Kanufreunde Wipperfürth/Oberberg e.V.
- Luftsportverein Wipperfürth
- Motorsportclub Wipperfürth im ADAC e.V.
- Radsportclub Wipperfürth
- Reitverein Wipperfürth
- Schachverein Wipperfürth
- Sportfischerverein Wipperfürth
- Sportverein Wipperfürth
- Stadtsportverband Wipperfürth
- Tanzcorps
- Tanzschule Böhlefeld
- Tauch-Sport-Gemeinschaft Wipperfürth
- TC Silber-Blau Wipperfürth
- TV Wipperfürth
- VfR Wipperfürth
- VSG Wipperfürth e.V. (Verein für Sport und Gesundheit)
- WTC Wipperfürth

Kneipenkultur und Disco


- Brauhaus (Renovierung der Außenfassade in 2005)
- Hansecafé
- Platz 16
- Penne
- Discothek Kesselhaus (gelegen am Ortseingang Richtung Hämmern/Hückeswagen)
- Old Dublin - Irish Pub
- Club Maxim

Wirtschaft und Infrastruktur

Neye Während der Industriellen Revolution entstanden mehrere Betriebe im Bereich der Textilindustrie. Das wichtigste Industrieunternehmen ist die 1904 gegründete Glühlampenfabrik Radium. Radium ist auch heute noch zusammen mit der Armaturenfabrik VOSS größter Arbeitgeber in Wipperfürth. Vornehmlich ist die elektrotechnische-, kunststoffverarbeitende-, metallverarbeitende- und papierverarbeitende Industrie hier ansässig.

Verkehr

Busverbindungen

VOSS 15px (VRS: Verkehrsverbund Rhein-Sieg, VRL: Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe), OVAG: Oberbergische Verkehrsgesellschaft AG, MVG: Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH, KWS: Kraftverkehr Wupper-Sieg AG)
- VRS (KWS) Linie 426 nach Bergisch Gladbach (S) über Kürten
- VRS (KWS) Linie 427 nach Bergisch Gladbach (S) über Kürten-Weiden
- VRS (KWS) Linie 429 nach Bergisch Gladbach (S) über Kürten-Olpe
- VRS (OVAG) Linie 332 nach Engelskirchen Bf. über Lindlar
- VRS (OVAG) Linie 333 nach Engelskirchen Bf. über Lindlar-Frielingsdorf
- VRS (OVAG) Linie 336 nach Marienheide und Gummersbach bzw. nach Hückeswagen und Remscheid-Lennep
- VRS (OVAG) Linie 337 nach Egen über Neye (Rundverkehr)
- VRS (OVAG) Linie 338 nach Kreuzberg (Rundverkehr)
- VRL (MVG) Linie 55 nach Lüdenscheid über Kreuzberg und Halver

Autobahnanschluss


- BAB 1 (Köln-Dortmund) in Remscheid in 17 km, in Wermelskirchen in 18 km
- BAB 4 (Köln-Olpe) in Engelskirchen in 18 km, in Bensberg-Moitzfeld in 30 km
- BAB 45 (Dortmund-Frankfurt am Main) in Meinerzhagen in 20 km

Bundesstraßen

Wipperfürth liegt im Schnittpunkt der Bundesstraßen B 237 (Remscheid - Meinerzhagen) und B 506 (Köln-Wipperfürth). Die B 256 trifft aus Richtung Gummersbach in der Ortschaft Ohl auf die B 237.

Flugplatz

Im Ortsteil Neye an der Wupper gibt es einen kleinen Verkehrslandeplatz, den Flugplatz Wipperfürth-Neye.

Öffentliche Einrichtungen


- Bundesagentur für Arbeit
- Amtsgericht
- Finanzamt
- Jugendamt
- Forstamt
- Prüfstelle des TÜV
- Nebenstelle des Kreisgesundheitsamtes

Gesundheitswesen

Krankenhäuser: St.-Josef-Krankenhaus Wipperfürth (258 Betten)

Bildung

gesundheitsamt] Die Gemeinde hat insgesamt vier weitereführende Schulen Darunter zwei Gymnasien (Städt. Engelbert-von-Berg-Gymnasium und St.-Angela-Gymnasium), die Realschule Wipperfürth und die Konrad-Adenauer-Hauptschule Wipperfürth. Darüber hinaus gibt es eine berufsbildende Schule (Berufskolleg), acht Grundschulen und zwei Sonderschulen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger


- 1986 Hermann Voss Alt-Bürgermeister und Unternehmer
- 2004 Hans-Leo Kausemann Alt-Bürgermeister und -Landrat

In Wipperfürth geboren


- Johann Joseph Bauerband (1800-1878), Jurist, Universitätsprofessor, Abgeordneter der Preußischen Nationalversammlung
- Klaus-Peter Flosbach (1952), Politiker, Mitglied im Deutschen Bundestag
- Joseph Mausbach (1861-1931), Moraltheologe, Sozialethiker, Parlamentarier
- Fritz Volbach (1861-1940), Komponist und Musiker

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen


- Barbara Kisseler (1949), Kulturstaatssekretärin in Berlin, machte ihr Abitur in Wipperfürth
- Udo Lattek (1935), Fußballtrainer, Schüler und später Lehrer am Engelbert-von-Berg Gymnasium
- Stephan Ley (1867-1950?), Beethovenforscher
- Ernst Lotz (1887-1948), erster Kultusminister von Rheinland-Pfalz
- Konrad Martin (1812-1879), Bischof von Paderborn
- Aloys Pollender (1800-1879), Entdecker des Milzbrandbazillus (1849)
- Alfons Müller-Wipperfürth (1911-1986), Kleiderfabrikant, Herrenausstatter mit über 220 Geschäften (1972)
- Michael Schumacher, Geburt seines Kindes im Wipperfürther St.-Josef-Krankenhaus

Weitere Informationsquellen

Literatur


- Joseph John: Geschichte der Stadt Wipperfürth, Gummersbach 1842;
- Conrad Schmitz: Geschichte der Stadt Wipperfürth, Wipperfürth 1910;
- Paul Engel: Wipperfürth im Wandel der Zeiten, Wipperfürth 1949;
- Peter Opladen: Das Dekanat Wipperfürth, Siegburg 1955;
- Anneliese Triller/Jörg Füchtner: Das Abschriftenbuch der Stadt Wipperfürth, Essen 1969;
- Frank Berger/Fred Antweiler: Wipperfürth gestern und heute, Remscheid 1984
- Fred Antweiler/Frank Berger: Wipperfürth und seine Kirchdörfer, Bergisch Gladbach 1986.
- Wilhelm Kaupen: Wipperfürth - Der Zweite Weltkrieg, die Stunde Null, 25 Jahre danach, Wipperfürth 1982
- Frank Berger/Ursula Köper: Die Chronik Wipperfürths 1131-1992, Wipperfürth 1992

Weblinks

Kategorie:Ort im Oberbergischen Land

14. Januar

Der 14. Januar (in Österreich: 14. Jänner) ist der 14. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 351 (in Schaltjahren 352) Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1016 - Ende der Synode König Heinrich II. in Dortmund.
- 1771 - Matthias Klostermayr, der Bayerische Hiasl, wird festgenommen.
- 1860 - Werner von Siemens beendet die Verlegung des ersten Überseekabels nach Indien.
- 1916 - In Berlin startet der erste Expresszug nach Konstantinopel.
- 1943 - Casablanca, Marokko. Geheimkonferenz zwischen Premierminister Churchill, Großbritannien, und Präsident Roosevelt, USA.
- 1960 - Während seiner Dienstzeit in Deutschland wird Elvis Presley zum Sergeant befördert.
- 1972 - Krönung von Margrethe II. zur Königin Dänemarks.
- 1976 - Komoren: Die Regierung von Prinz Said Mohammed Jaffar wird von Ali Soilih gestürzt.
- 1986 - Vinicio Ceresa Arévalo wird neuer Staatspräsident Guatemalas.
- 1993 - Der dänische Ministerpräsident Poul Schlüter tritt zurück.
- 2001 - Dr. Jorge Fernando Branco de Sampaio wird als Staatspräsident in Portugal in seinem Amt bestätigt.
- 2002 - In Kabul, Afghanistan, dürfen die Mädchen erstmals seit 5 Jahren wieder zur Schule gehen.
- 2003 - Bundesaußenminister Joschka Fischer trifft mit dem Präsidenten der Republik Armenien, Robert Kotscharjan, in Berlin zusammen.
- 2004 - Oscar Berger Perdomo wird Staatspräsident von Guatemala.
- 2005 - Die europäische Raumsonde Huygens landet auf dem Saturnmond Titan

Kultur


- 1724 - Uraufführung des Dramas Il Vespasiano von Attilio Ariosti am King's Theatre in London.
- 1858 - Uraufführung der Oper Scherz, List und Rache von Max Bruch in Köln.
- 1900 - Uraufführung der Oper Tosca von Giacomo Puccini am Teatro Costanzi in Rom.
- 1930 - Uraufführung des Musicals Strike up the Band von George Gershwin am Times Square Theatre in New York.

Katastrophen


- 1907 - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Kingston, Jamaika, etwa 1.600 Tote.
- 1917 - Der Panzerkreuzer "Tsukuba" (Japan) sinkt nach einem Brand und der Explosion der Munitionskammern in der Yokosuka-Bucht; 200 Tote unter der 817 Mann starken Besatzung.
- 1993 - Vor der Küste Rügens sinkt die polnische Fähre "Jan Heweliusz"; 55 Menschen sterben.
- 2001 - Erdbeben der Stärke 7,6 in El Salvador; fast 1.000 Tote und rund 28.000 Verletzte.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1897 - Der Deutsche Emanuel Lasker verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schach durch einen deutlichen Sieg (10-2 Siege, dazu 5 Remis) gegen seinen Vorgänger, den Österreicher Wilhelm Steinitz.
- 1897 - Der Schweizer Martin Zurbriggen besteigt als erster den 6959 m hohen Aconcagua in den argentinischen Anden.

Geboren


- 83 v. Chr. - Marcus Antonius, römischer Staatsmann und Feldherr
- 38 v. Chr. - Nero Claudius Drusus, römischer Feldherr
- 1477 - Hermann V. von Wied, Erzbischof von Köln
- 1507 - Johann III., portugiesischer König
- 1507 - Katharina von Spanien, Erzherzogin von Österreich und Prinzessin von Spanien
- 1683 - Johann Gottfried Silbermann, deutscher Orgelbauer
- 1700 - Christian Friedrich Henrici, wichtigster Textdichter Johann Sebastian Bachs
- 1702 - Nakamikado, 114. Kaiser von Japan
- 1706 - August Georg Simpert, Markgraf von Baden-Baden
- 1741 - Benedict Arnold, US-amerikanischer General
- 1751 - Corona Schröter, Sängerin und Schauspielerin
- 1754 - Jacques Pierre Brissot, französischer Revolutionär
- 1756 - Joseph Marius von Babo, deutscher Schriftsteller
- 1773 - Catherine Pakenham, Ehefrau von Arthur Wellesley
- 1782 - Carl Ferdinand Langhans, deutscher Architekt
- 1797 - Wilhelm Beer, deutscher Bankier und Astronom
- 1800 - Ludwig von Köchel, österreichischer Musikwissenschaftler
- 1801 - Adolphe Theodore Brongniart, französischer Botaniker
- 1806 - Matthew Fontaine Maury, US-amerikanischer Marineoffizier und Hydrograph
- 1813 - Boleslav Jablonský, tschechischer Dichter
- 1813 - Eugen Tupy, tschechischer Dichter
- 1816 - Johann Heinrich Gustav Meyer, Landschaftsgestalter und Städtischer Gartendirector zu Berlin
- 1816 - Thilo Irmisch, deutscher Botaniker
- 1818 - Zacharias Topelius, finnisch-schwedischer Dichter und Schriftsteller
- 1821 - Salomon Hermann Mosenthal, deutscher Dramatiker und Librettist
- 1835 - Ludwig Abel, deutscher Violinist und Komponist
- 1835 - Marcelo Spínola y Maestre, Erzbischof von Seviila und Kardinal
- 1841 - Berthe Morisot, französische Malerin
- 1850 - Pierre Loti, französischer Marineoffizier und Schriftsteller
- 1861 - Mehmed VI., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1861 - Wilhelm von Polenz, deutscher Schriftsteller
- 1863 - Richard Felton Outcault, US-amerikanischer Comiczeichner, Autor und Maler
- 1870 - Ida Dehmel, deutsche Kunstmäzenin
- 1875 - Albert Schweitzer, deutscher Arzt, Missionar und Friedensnobelpreisträger
- 1876 - Gustav Schröer, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1879 - Hans Nadler (Maler), deutscher Maler
- 1886 - Bruno Gimpel, expressionistischer Maler
- 1890 - Arthur Holmes, englischer Geologe
- 1892 - Franz Dahlem, SED-Funktionär, Mitglied des Politbüros des ZK der SED
- 1892 - Hal Roach, US-amerikanischer Filmproduzent, Regisseur und Schauspieler
- 1892 - Martin Niemöller, deutscher Theologe und Widerstandskämpfer
- 1895 - Rüdiger Schleicher, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1896 - John Dos Passos, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1896 - Kurt Guggenheim, Schweizer Schriftsteller
- 1897 - Hasso von Manteuffel, deutscher General
- 1901 - Alfred Tarski, polnischer Mathematiker und Logiker
- 1901 - Bebe Daniels, US-amerikanische Schauspielerin
- 1904 - Sir Cecil Beaton, britischer Fotograf und Schriftsteller
- 1909 - Ernst Neger, deutscher Dachdecker und Fastnachtssänger
- 1909 - Josef Losey, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1911 - Anatoli Naumowitsch Rybakow, russischer Schriftsteller
- 1911 - Hans-Martin Majewski, deutscher Filmkomponist
- 1911 - Heinz Engelmann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1912 - Maria Neubaum, deutsche Lyrikerin und Dramatikerin
- 1912 - Rudolf Hagelstange, deutscher Schriftsteller
- 1919 - Giulio Andreotti, italienischer Politiker und Ministerpräsident
- 1921 - Murray Bookchin, US-amerikanischer Anarchist
- 1921 - Werner Bergmann, deutscher Kameramann
- 1922 - Harald Zusanek, österreichischer Schriftsteller
- 1922 - Helga Göring, deutsche Schauspielerin
- 1925 - Yukio Mishima, japanischer Schriftsteller
- 1929 - Billy Walker, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1930 - Eckart Friedrichson, deutscher Schauspieler
- 1931 - Caterina Valente, Schauspielerin und Sängerin
- 1931 - Yves Berger, französischer Schriftsteller
- 1932 - Harriet Andersson, schwedische Schauspielerin
- 1932 - Grady Tate, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1934 - Marek Hłasko, polnischer Schriftsteller
- 1935 - Jürgen Feindt, deutscher Tänzer und Schauspieler
- 1935 - Lucille Wheeler, kanadische Skirennläuferin
- 1936 - Clarence Carter, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 1936 - Reiner Klimke, deutscher Dressurreiter und Politiker
- 1937 - Billie Jo Spears, US-amerikanische Sängerin
- 1937 - Horst Becking, deutscher Maler
- 1937 - Horst Becking, deutscher Maler
- 1938 - Allen Toussaint, US-amerikanischer Musiker
- 1938 - Jack Jones, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Ute Starke, Turnerin, Weltmeisterin
- 1940 - Siegmund Nimsgern, deutscher Opern- und Konzertsänger
- 1940 - Trevor Nunn, britischer Theater-Regisseur
- 1941 - Faye Dunaway, US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin
- 1942 - Michael Gwisdek, deutscher Schauspieler
- 1943 - Mariss Jansons, lettischer, international bedeutender Dirigent
- 1943 - Shannon Lucid, US-amerikanische Astronautin
- 1944 - Luise F. Pusch, deutsche Sprachwissenschaftlerin
- 1944 - Peter Fechter, deutsches Maueropfer
- 1944 - Uschi Nerke, deutsche TV-Moderatorin (Beat Club)
- 1945 - Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach
- 1945 - Eva Wagner-Pasquier, deutsche Theatermanagerin
- 1945 - Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 1946 - Harold Shipman, britischer Mediziner und Massenmörder
- 1946 - Howard Carpendale, deutscher Schlager-Sänger und -Komponist
- 1947 - Hans Fehr, Schweizer Politiker
- 1947 - Ina Deter, deutsche Musikerin
- 1947 - Peter Nogly, deutscher Fußballspieler
- 1949 - Christoph Haas, Schweizer Dirigent
- 1950 - Hanne Haller, deutsche Sängerin
- 1951 - Fita Lovin, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 1951 - Gaggy Mrozeck, deutscher Gitarrist
- 1951 - Martin Auer, österreichischer Schriftsteller
- 1952 - Gaby Berger, deutsche Schlagersängerin
- 1953 - Wolfgang Böck, österreichischer Schauspieler
- 1955 - Matthias Rößler, deutscher Politiker
- 1955 - Jan Fedder, deutscher Schauspieler
- 1956 - Bob Bradbury, britischer Sänger und Musiker (Hello)
- 1956 - Étienne Daho, Pop-Sänger
- 1959 - Chas Smash, britischer Sänger und Musiker (Madness)
- 1960 - Andrea Fischer, deutsche Politikerin, MdB und Bundesministerin
- 1963 - Steven Soderbergh, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1965 - Désirée Nosbusch, luxemburgische Moderatorin und Schauspielerin
- 1967 - Emily Watson, britische Filmschauspielerin
- 1968 - Andreas Sassen, deutscher Fußballspieler
- 1968 - LL Cool J, US-amerikanischer Rapper
- 1969 - Dave Grohl, US-amerikanischer Musiker
- 1971 - Lasse Kjus, norwegischer Skirennläufer
- 1971 - Thomas Hellriegel, deutscher Triathlet
- 1973 - Giancarlo Fisichella, Formel-1-Rennfahrer
- 1977 - Narain Karthikeyan, indischer Autorennfahrer
- 1978 - Shawn Crawford, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1981 - Miao Miao, australische Tischtennisspielerin

Gestorben


- 453 - Ingyō, japanischer Kaiser
- 768 - Fruela I., König von Asturien
- 973 - Ekkehard I. von St. Gallen, Dekan des Kloster St. Gallen
- 1092 - Vratislav II., König von Böhmen
- 1616 - Theodor Riphan, Weihbischof in Köln
- 1635 - Heinrich Schickhardt, deutscher Baumeister der Renaissance
- 1742 - Edmond Halley, britischer Astronom
- 1753 - George Berkeley, britischer Empirist und Philosoph der Aufklärung
- 1766 - Friedrich V., König von Dänemark und Norwegen
- 1830 - Johann Georg Repsold, deutscher Feinmechaniker
- 1831 - Henry Mackenzie, schottischer Schriftsteller
- 1874 - Philipp Reis, deutscher Lehrer und Erfinder
- 1880 - Carl Feer-Herzog, Schweizer Politiker, Unternehmer und Eisenbahnpionier
- 1892 - Albert Victor, Prinz von Grossbritannien und Herzog von Clarence und Avondale
- 1898 - Lewis Carroll, britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf
- 1901 - Charles Hermite, französischer Mathematiker
- 1902 - Cato Maximilian Guldberg, norwegischer Mathematiker und Chemiker
- 1905 - Ernst Abbe, deutscher Astronom, Physiker, Optiker, Unternehmer und Sozialreformer
- 1908 - Holger Drachmann, dänischer Dichter
- 1920 - John Francis Dodge, US-amerikanischer Automobilhersteller
- 1925 - Camille Decoppet, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1952 - Artur Kapp, estnischer Komponist
- 1957 - Humphrey Bogart, US-amerikanischer Schauspieler
- 1960 - Ralph Chubb, britischer Dichter, Drucker und Künstler
- 1963 - Josef Nadler, deutscher Germanist und Literaturhistoriker
- 1964 - Hans Reingruber, Minister für Verkehr der DDR
- 1965 - Friedrich Bauereisen, deutscher Politiker und MdB
- 1965 - Jeanette MacDonald, US-amerikanische Schauspielerin
- 1966 - Curt Backeberg, deutscher Kakteensammler und -forscher sowie Autor
- 1966 - Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur
- 1966 - William Carr, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1970 - Oskar Müller, deutscher Politiker und MdB
- 1970 - William Feller, bekannter Mathematiker
- 1971 - Heinrich Anacker, schweizerisch-deutscher Schriftsteller
- 1972 - Friedrich IX., König von Dänemark
- 1973 - Cuno Fischer, deutscher Maler, Bühnenbildner und Designer
- 1976 - Walter Jauch, deutscher Versicherungskaufmann
- 1977 - Anaïs Nin, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1977 - Anthony Eden, britischer Außen- und Premierminister
- 1977 - Peter Finch, britischer Theater- und Filmschauspieler
- 1978 - Harold Abrahams, britischer Leichtathlet
- 1978 - Kurt Gödel, österreichischer Mathematiker und Logiker
- 1984 - Ludwig Eckes, deutscher Unternehmer
- 1984 - Paul Ben-Haim, israelischer Komponist
- 1985 - Rudolf Agricola, Wirtschaftswissenschaftler, Journalist
- 1986 - Daniel Balavoine, französischer Sänger
- 1986 - Donna Reed, US-amerikanische Schauspielerin
- 1987 - Douglas Sirk, deutsch-amerikanischer Bühnen- und Filmregisseur
- 1987 - Johann Cramer, deutscher Politiker und MdB
- 1987 - Rauli Somerjoki, finnischer Rockmusiker und Sänger
- 1988 - Georgi Maximilianowitsch Malenkow, sowjetischer Politiker
- 1989 - Robert Lembke, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 1991 - Heli Finkenzeller, deutsche Schauspielerin
- 1993 - Gregor Determann, deutscher Politiker
- 1994 - Zino Davidoff, ukrainisch-schweizerischer Unternehmer
- 1996 - Martin Jente, deutscher Schauspieler
- 1999 - Jerzy Grotowski, polnischer Theaterregisseur
- 2001 - Burkhard Heim, deutscher Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter
- 2001 - Karl Bednarik, österreichischer Maler und Schriftsteller
- 2002 - Pierre Joubert, Künstler, Pfadfinder
- 2003 - Georg Knepler, deutscher Musikwissenschaftler
- 2003 - Luis Andrés Vargas Gómez, kubanischer Oppositioneller
- 2004 - Hans-Ulrich Gravenhorst, deutscher Dipl. Maler u. Grafiker
- 2004 - Uta Hagen, Deutsch-US-amerikanische Bühnenschauspielerin
- 2005 - Alfred Hause, deutscher Violinist, Dirigent und Kapellmeister
- 2005 - Carl Möhner, österreichischer Schauspieler und Maler
- 2005 - Rudolph Moshammer, deutscher Modeschöpfer
- 2005 - Walter Ernsting, deutscher Science-Fiction-Schriftsteller

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Berno, Felix, Odo, Pia, Reiner, Helga

Siehe auch

:13. Januar - 15. Januar :14. Dezember - 14. Februar :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0114 ja:1月14日 ko:1월 14일 ms:14 Januari simple:January 14 th:14 มกราคม

Waldemar I. (Dänemark)

Waldemar I. der Große, (
- 14. Januar 1131; † 12. Mai 1182 in Vordingborg, = Ringsted, Marienkirche, jetzt St. Bendt) war König von Dänemark. Er war Sohn von Herzog Knud Lavard und Ingeborg von Nowgorod. Er erhielt den Namen Waldemar zu Ehren seines Großvaters mütterlicherseits, Wladimir Monomach. Der kurz nach dem gewaltsamen Tod des Vaters geborene Waldemar I. wurde erzogen im Hause des seeländischen Häuptlings aus dem mächtigen Adelsgeschlecht der Hvide, Asser Rig, dessen Söhne Absalon (1128-1201) und Esbern (1127-1204) Waldemars enge Vertraute wurden. Anfangs stand Waldemar I. auf seiten seines älteren Verwandten Sven III., Sohn Erichs II. und Halbbruder Knud Lawards (dessen Verehrung Svend und Waldemar I. förderten: 1146 'unkanon.' Elevatio), im Kampf gegen den Konkurrenten Knud, Sohn des Mörders von Knud Laward. Nach der Doppelwahl von 1146 erhielt Waldemar I. von Svend das Amt des 'praefectus' der Bischofsstadt Schleswig. Nach wechselvollem Verlauf des Bürgerkrieges (1152 Ausgleich durch Vermittlung Friedrich I. Barbarossas, 1153 Bruch Svends mit den Hvide) wechselte Waldemar I. 1153 die Partei, verlobte sich 1154 mit Knuds Halbschwester Sophia und ließ sich im selben Jahr gemeinsam mit Knud auf dem Viborger Landesding zum König wählen. Nachdem der erst 1157 aus dem Exil zurückgekehrte Svend sich zunächst mit einer erneuten Teilung (Jütland wurde Waldemar zugesprochen) abfand, suchte er im »Roskilder Blutfest« (9. August 1157) Waldemar und Knud zu töten. Waldemar entkam dem Anschlag, besiegte Svend im Endkampf (23. Oktober 1157) und gewann damit die Alleinherrschaft über Dänemark. Durch eine Politik der inneren Versöhnung konnte Waldemar die Herrschaft insgesamt festigen, trotz mehrerer Aufstände (1167, 1176-1177, Schonen 1180-1183). Außenpolitisch pflegte Waldemar zunächst ein gutes Verhältnis zu Barbarossa (gegen den gefährlichen Nachbarn Heinrich der Löwen), was zur Eidesleistung gegenüber dem Kaiser und zur Anerkennung des schismatischen Papstes Viktor IV. (1162) führte. Die Verteidigung Dänemarks wurde gesichert durch den starken Ausbau des Danewerks in Backstein ('Waldemarsmauer') und die Errichtung oder Erneuerung von Festungen und Wehrtürmen an strategischen wichtigen Zugängen (Nyborg, Sprogq, Taarnborg bei Korsqr, Kalundborg, Vordingborg, Kopenhagen, Helsingborg). Eine Hauptaufgabe sah der König in der Unterwerfung der Westslawen (Wenden), deren Einfälle die süddänischen Inseln bedrohten und gegen die Waldemar zwischen 1159 und 1185 fast alljährlich Flottenzüge durchführte. Am 15. Juni 1169 wurde die Tempelburg Arkona auf Rügen zerstört, die Ranen zur Annahme des Christentums verpflichtet. 1185 mußten die Fürsten von Pommern die dänische Oberhoheit anerkennen. Auch in Norwegen suchte Waldemar Fuß zu fassen (Herrschaft über die Oslofjordregion Viken, Anerkennung als Lehnsherr); sein Erfolg 1170 verschaffte ihm freie Hand in der südlichen Ostsee. Papst Alexander III. hatte 1165/66 das dänische Erbkönigtum (als Gegenleistung für die Aussöhnung Waldemar mit Erzbischof Eskil von Lund) anerkannt. 1166 ließ Waldemar seinen Sohn Knuth (VI.) durch die Flottenmannschaft bei Stralsund zum Mitkönig designieren; am 25. Juni 1170 fand in Ringsted die Doppelfeier der Kanonisation Knud Lawards und der Krönung Knuts VI. statt, ein Ausdruck der neuen Ideologie des dänischen Königtums. Grundlage des Selbstverständnisses war nun nicht mehr die Nachahmung des Kaisers, sondern die Imitatio Christi. Der persönliche Anteil Waldemars an Regierungsentscheidungen läßt sich wegen der engen Zusammenarbeit Waldemars mit seinen Ratgebern, z. T. Angehörigen des Hvide-Verbandes, kaum feststellen.

Nachkommen

mit Sophie von Nowgorod
- Knuth (VI.) (
- 1162)
- Waldemar II. (
- 1170)
- Ingeborg von Dänemark (
- 1176)
- Helena von Dänemark (Gemahlin Herzog Wilhelms von Lüneburg)
- Sophia von Dänemark (Gemahlin von Siegfried, Graf von Orlamünde)

Weblink


- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/daenemark/waldemar_1_der_grosse_koenig_1182.html genealogie-mittelalter.de] Waldemar I. (Dänemark) Waldemar I. (Dänemark) Kategorie:Herzog (Schleswig) Kategorie:Geboren 1131 Kategorie:Gestorben 1182

Dänemark

Das Königreich Dänemark (dänisch Kongeriget Danmark) ist ein Staat, dessen Mutterland zwischen Skandinavien und Mitteleuropa etwa 43.000 km² Fläche umfasst, von denen ungefähr ein Drittel auf die insgesamt 406 Inseln entfällt. Die größten Inseln sind Seeland (etwa 7.000 km²), Vendsyssel-Thy (Nordjütland) (4.685 km²) und Fünen (etwa 3.000 km²). Aufgrund seiner Inseln und der zerklüfteten Buchten verfügt das flächenmäßig kleine Land über eine enorme Küstenlänge von 7.314 km. Dänemark ist ein ausgesprochen flaches Land, mit zahlreichen Moränenhügeln im Landesinneren, die der Landschaft eine leicht wellige Kontur geben. Der höchste Punkt Dänemarks erreicht gerade mal 173 Meter über N.N. Dänemark grenzt an Deutschland, die Nordsee, das Skagerrak, das Kattegat und die Ostsee. Neben dem beschriebenen Mutterland gehören zum Königreich Dänemark und der NATO, jedoch nicht zur EU, die weitgehend autonomen Gebiete Grönland und die Färöer.

Geographie

Färöer Die Halbinsel Jütland bildet das dänische Festland. Sie erstreckt sich etwa 300 km weit von der deutschen Grenze nach Norden. Dünen, Haffs und Sandbänke schützen die dänische Westküste vor den schweren Nordseestürmen. Die 406 Inseln liegen in der Ostsee, an die auch Jütlands östliches Flachland grenzt. Nur 80 dieser Inseln sind bewohnt. Dänemark erhebt sich im Durchschnitt nur 30 Meter über den Meeresspiegel. Die höchste Erhebung Dänemarks ist der 173 m hohe Endmoränenzug Yding Skovhøj bei Skanderborg auf Jütland. Die Gletscher der Eiszeiten formten die dänische Landschaft. Ein Endmoränengürtel trennt Ost- und Westjütland. Das größte Haff, der Limfjord, durchschneidet Jütland, das nördlich im sandigen nach Schweden zeigenden Kap Skagen ausläuft. Östlich von Jütland, abgetrennt durch den kleinen Belt liegt die Insel Fünen, der sich südöstlich die kleinere Insel Langeland anschließt. Jenseits des Großen Belts liegt die Insel Seeland, an deren Ostküste sich die dänische Hauptstadt Kopenhagen befindet. Weitab im Osten liegt die Granitinsel Bornholm. In Grönland leben mehr als 55.000 Menschen, davon 48.000 Inuit. Die grönländische Hauptstadt ist Nuuk. Seit 1380 war Grönland dänische Kolonie, seit 1953 Teil Dänemarks. Die Färöer (Hauptstadt: Torshavn, Fläche: 1.399 Quadratkilometer, 44.800 Einwohner) waren von 1035 bis 1814 norwegisch. Für das milde, gemäßigte Klima ist in erster Linie der Golfstrom verantwortlich. Das Klima Dänemarks ist von seiner nördlichen Lage (Nähe zu durchziehenden Tiefdruckgebieten) und vom Golfstrom geprägt: Oft weht ein mäßiger bis starker Wind, vorzugsweise aus westlichen Richtungen, die Sommer sind für mitteleuropäische Verhältnisse kühl, die Winter mild, das ganze Jahr über fällt ausreichend Niederschlag. Die Aufforstung mit Nadelgehölzen hat die ursprünglichen Laubwälder verdrängt. Die meisten Anpflanzungen dienen dem Windschutz und dadurch der Verhinderung des Sandflugs an der Nordsee. Abgesehen vom Rotwild haben sich in den Wäldern kaum größere Wildtiere erhalten. Im Gegensatz dazu gibt es eine artenreiche Vogelwelt. Umweltverschmutzung ist die Hauptursache für Schädigungen der Tierwelt in Binnen- und Küstengewässern. In Dänemark sind die Rohstoffe Erdöl, Erdgas, Fisch, Salz und Kalkstein zu finden. Siehe auch: Liste dänischer Inseln, Städte in Dänemark, Liste deutscher Bezeichnungen dänischer Orte

Bevölkerung

Sprache

Die Amtssprache Dänemarks ist Dänisch, in Sønderjylland (Nordschleswig) auch Deutsch, auf den Färöern Färöisch und in Grönland Grönländisch. Außerdem leben im Süden Dänemarks etwa 80.000 deutschsprachige Dänen. Dänisch ist eine nordgermanische Sprache. Der dänische Wortschatz enthält viele niederdeutsche Lehnwörter. Niederdeutsch war die traditionelle lingua franca des Nordens und der Hanse, zeitweise auch die Sprache der dänischen Könige und des Hofes. Heute ist Englisch die wichtigste Fremdsprache in Dänemark, aber auch das Deutsche und Französische haben noch immer einen nicht unerheblichen Einfluss. Die Mehrheit der Schüler lernt Deutsch.

Religion

Die große Mehrheit der Dänen gehört zur staatlich verankerten evangelisch-lutherischen "Folkekirke" (Volkskirche), die in der Reformationszeit bruchlos und unter Beibehaltung vieler Traditionen und Zeremonien aus den katholischen Bistümern des Landes entstand.
Katholiken (Bistum Kopenhagen) (35 000 [0,6 %]) und Muslime sowie Angehörige anderer religiöser Minderheiten sind größtenteils Immigranten.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Dänemarks Geschichte Dänemarks Dänemark wurde um 980 von Harald Blauzahn erstmals geeint. Bis weit in das 11. Jahrhundert wurden die Dänen als Wikinger bezeichnet, welche in ganz Europa Kolonien gründeten und Handel trieben, aber auch ganze Länder und Landstriche plünderten und Kriege führten. Mehrmals in der Geschichte kontrollierte Dänemark England, Norwegen, Schweden und weite Teile der Ostseeküsten und Norddeutschlands. Schonen (ein Teil des heutigen Schwedens) war beispielsweise lange Zeit Teil Dänemarks und ging erst 1658 an Schweden. Die dänisch-norwegische Personalunion löste sich durch den Frieden von Kiel 1814 auf, als Norwegen an Schweden fiel (bis 1905). Grönland, Island (bis 1944) und die Färöer verblieben ebenso bei Dänemark wie Dänisch-Westindien (bis 1917). Siehe auch: Dänische Kolonien. Die Dänische Nationalbewegung und die Liberalen begannen in den 1830er Jahren an Macht zu gewinnen, und nach den europäischen Revolutionen um 1848 (vergleiche Märzrevolution) etablierte sich Dänemark 1849 zu einer konstitutionellen Monarchie unter der Linie Glücksburg des Hauses Oldenburg: Es erhielt seine erste Verfassung. Eine wichtige Rolle spielte in dieser Zeit der bedeutende dänische Theologe, Pädagoge, Dichter und Politiker N.F.S. Grundtvig Nach dem Zweiten Schleswigschen Krieg 1864 war Dänemark gezwungen, Schleswig-Holstein an Preußen abzutreten. Hieran erinnert heute noch die nationale Gedenkstätte bei den Düppeler Schanzen, wo jedes Jahr am 18. April der Jahrestag der verlorenen Entscheidungsschlacht begangen wird. Diese Niederlage bewirkte tiefe Einschnitte in der Entwicklung der nationalen Identität Dänemarks, die Innenpolitik erfuhr einen Linksruck, die Außenpolitik der Nation nahm einen strikten Neutralitätskurs an, und behielt diesen bis nach dem Ersten Weltkrieg bei. Ersten Weltkrieg Nach dem Ersten Weltkrieg verschob sich die deutsch-dänische Grenze erneut, diesmal nach Süden, im Jahre 1920 wurde ihr genauer und bis heute gültiger Verlauf per Abstimmung festgelegt, Nordschleswig ging wieder an Dänemark. Als Folge der häufigen Grenzverschiebung existieren auf beiden Seiten Minderheiten der jeweils anderen Nationalität mit besonderen Rechten, auf deutscher Seite in Schleswig-Holstein zum Beispiel ist der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) bei Landtagswahlen von der Fünf-Prozent-Klausel ausgenommen und regelmäßig im Kieler Landtag vertreten. Am 9. April 1940 wurde Dänemark von Deutschland (Operation Weserübung) besetzt und blieb bis Ende des Zweiten Weltkriegs unter deutscher Besatzung. Der Widerstand des dänischen Volkes gegen den Holocaust war vorbildlich. Als Protest gegen die Einführung des Judensterns in Dänemark heftete sich der König das Abzeichen an die Kleidung und ritt durch das Land. Im Oktober 1943 kam es zu einer beispiellosen Tat: Die Rettung der dänischen Juden durch das dänische Volk. Nach dem Krieg war Dänemark Gründungsmitglied der NATO, und wurde 1973 nach einer Volksabstimmung Mitglied der Europäischen Gemeinschaft. 1989 hat Dänemark als erstes Land der Welt zivilrechtliche Partnerschaften für Homosexuelle eingeführt. Siehe Liste der dänischen Könige

Politik

Liste der dänischen Könige Dänemark ist eine parlamentarisch-demokratische Monarchie. Das Staatsoberhaupt, das jedoch nur repräsentative Funktionen wahrnimmt, ist die Königin oder der König. Derzeitiges Staatsoberhaupt ist Königin Margrethe II. Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten, die alle vier Jahre gewählt werden. Unter den 179 befinden sich zwei aus Grönland und zwei von den Färöer-Inseln. Im Folketing sind acht Parteien vertreten:
- die Liberale Partei (Venstre)
- die Sozialdemokratische Partei (Socialdemokratiet)
- die Dänische Volkspartei (Dansk Folkeparti)
- die Konservative Volkspartei (Det Konservative Folkeparti)
- die Sozialistische Volkspartei (Socialistisk Folkeparti)
- die Sozialliberale Partei (Det Radikale Venstre)
- die Einheitsliste (Enhedslisten)
- die Christdemokratische Partei (Kristendemokraterne) Die derzeitige Regierung unter der Leitung von Anders Fogh Rasmussen besteht aus der rechtsliberalen Partei Venstre und der Konservativen Volkspartei.

Verwaltungsgliederung

Venstre Das Mutterland ist bislang in 13 Ämter und in 271 Kommunen eingegeteilt. Die 13 Ämter sind:
- Århus Amt,
- Frederiksborgs Amt,
- Fyns Amt (Fünen)
- Københavns Amt (Kopenhagen),
- Nordjyllands Amt (Nordjütland),
- Ribe Amt,
- Ringkjøbing Amt,
- Roskilde Amt,
- Sønderjyllands Amt (Südjütland),
- Storstrøms Amt,
- Vejle Amt,
- Viborg Amt und
- Vestsjællands Amt (Westseeland). Wichtige Städte sind: Århus, Aalborg, Odense, Roskilde.

Größte Kommunen

Siehe auch: Verwaltungsgliederung Dänemarks

Infrastruktur

Das dänische Schienennetz war im Jahr 2000 etwa 2.875 Kilometer lang. Neben dem staatlichen Eisenbahnunternehmen Danske Statsbaner werden speziell die Nebenstrecken häufig von Privatbahnen befahren. Das Land verfügt über vier internationale Flughäfen in Kopenhagen, Billund, Aalborg sowie Århus.

Wirtschaft

Århus Der Tourismus boomt in Dänemark seit Jahren: 1999 kamen mehr als zwei Millionen Besucher, darunter eine Million Deutsche. Die Einnahmen aus dem Tourismus betrugen in dem Jahr 3,31 Milliarden US-Dollar. siehe dazu den Artikel: Tourismus in Dänemark

Schulsystem

Die Schulbildung beginnt in Dänemark mit der neunjährigen Volksschule (Folkeskole), die mit der Abschlussprüfung FSA (Folkeskolens Afgangsprøve) endet. Eine Trennung der Schüler vor der 9. Klasse findet nicht statt, es besteht insofern eine neunjährige Gemeinschaftsschule. Nach der Abschlussprüfung, die einem anspruchsvollen Hauptschulabschluss gleichzusetzen ist, bieten sich den Schülern je nach Eignung mehrere Wege an. Zunächst gibt es die Möglichkeit, nach der 9. Klasse noch ein Jahr auf die Folkeskole zu gehen und die Erweiterte Abschlussprüfung zu absolvieren (die sog. FSU). Diese entspricht etwa dem Realschulabschluss. Da viele Folkeskolen keine 10. Klasse anbieten, wählen viele Schüler, ein Jahr auf einer sog. Efterskole zu absolvieren. Dies sind Internate, in dem die Jugendlichen neben den Fächern der 10. Klasse vor allem soziale, künstlerische, sportliche oder musikalische Kompetenzen weiter entwickeln sollen, wobei der Schwerpunkt bei jeder Efterskole anders gelegt wird. Aufgrund der relativ niedrigen Kosten ist es für praktisch alle Eltern möglich, Ihre Kinder auf so eine Efterskole zu schicken. Oftmals wird dies gemacht, wenn man den Schüler noch nicht als reif für das Gymnasium betrachtet. Weiterführende Schulen nach der Folkeskole sind das Gymnasium, das Handelsgymnasium (HHX) sowie das technische Gymnasium (HTX). Das Gymnasium ist mit dem deutschen Gymnasium vergleichbar und endet mit dem dänischen Abitur, dem sog. Studentereksamen. Vom Niveau und vom Umfang der Hochschulreife her entspricht das Studentereksamen dem deutschen Abitur, d.h. es ist mit dem Studentereksamen möglich, alle Studiengänge in Dänemark zu studieren, wobei es für bestimmte Studiengänge jedoch erforderlich ist, bestimmte Kurse im Abitur belegt zu haben. Es gibt am Gymnasium zwei Linien, die sprachliche "sproglig linie" und die mehr mathematisch-naturwissenschaftlich orientierte "matematisk linie". Da die mathematische Linie jedoch auch viele sprachliche Fächer enthält und neben 2 Jahren Englisch auch eine 2. Fremdsprache über 2 Jahre genommen werden muss, bietet die matematisk linie praktisch deutlich mehr Möglichkeiten, so dass sie von mehr Schülern gewählt wird. Der Besuch des Gymnasiums dauert 3 Jahre, entspricht also der gymnasialen Oberstufe. Je nachdem, ob man nach der 9. oder 10. Klasse aufs Gymnasium geht, dauert es also 12 oder 13 Jahre bis zum Abitur. Da ein Leistungsunterschied zwischen den Schülern, die aus der 9.Klasse kommen im Vergleich zu denen, die nach der 10. Klasse kommen, nicht einwandfrei festgestellt werden kann, ist ein Abitur in Dänemark insofern nach 12 Jahren problemlos möglich. Es gibt für die belegten Kurse 3 Niveau-Arten, das A-,B- und C-Niveau. Das A-Niveau entspricht deutschem Leistungskursniveau, B-Niveau deutschem Grundkursniveau und C-Niveau einer grundlegenden Einführung. Kurse, die nur ein Jahr belegt werden, entsprechen dem C-Niveau (Beispielsweise Musik sowie Kunst), zweijährige Kurse B-Niveau (Beispielsweise Englisch bei der matematisk linie) und dreijährige Kurse entsprechen dem A-Niveau. Jeder Schüler muss drei Jahre Geschichte und Dänisch belegen, so dass diese beiden Kurse automatisch A-Niveau erhalten. Ferner müssen zusätzlich mindestens zwei, maximal drei andere A-Niveau Fächer hinzugewählt werden, beispielsweise Physik, Chemie, Mathematik oder mehrere Sprachen. Die A-Niveau Fächer werden nach 3 Jahren schriftlich geprüft, zusätzlich noch 3 mündliche Fächer, wobei die Fächer ausgelost werden. Ganz Dänemark hat ein Zentralabitur, die schriftlichen Übungsaufgaben sind insofern in ganz Dänemark identisch. Die mündlichen Prüfungen werden vom jeweiligen Lehrer abgenommen, zusätzlich sitzt ein neutraler "Censor" im Raum, der von einer anderen Schule kommt und gleichberechtigt mit dem Lehrer über die mündliche Note entscheidet. Das dänische Notensystem ist auf einer 13-Punkte-Skala aufgeteilt, wobei 00 das schlechteste ist und 13 das beste. Verglichen mit dem deutschen System stellt es sich so dar (die Noten 1,2,4 sowie 12 gibt es nicht): (Dänisch = Deutsch)(00=6;03=5-6,05=5;06=4;07=3-4;08=3;09=2-;10=1-2;11=1;13=1+) Alle dänischen Studiengänge unterliegen einem NC, eine Zentralstelle vergibt die Studienplätze nach dem Notendurchschnitt (sog. Kvote 1 Verfahren). Ferner wird ein gewisser Prozentsatz der Studienplätze nach Sozialkriterien vergeben, wobei man hier seine Chancen durch soziale Arbeit verbessern kann (sog. Kvote 2 Verfahren). Ähnlich wie in Deutschland sind einige Fächer sehr überlaufen, so dass es schwer ist, einen Platz zu bekommen (z.B. Medizin, Medienwissenschaften), während andere Fächer einen sehr niedrigen Schnitt verlangen, so dass dort jeder Bewerber aufgenommen wird. Neben dem oben genannten Studentereksamen gibt es in Dänemark noch zwei andere Examensarten, das Handelsschulexamen HHX (Højere Handelseksamen) sowie das technische Abitur HTX. Während ersteres vor allem für jene interessant ist, die eine Tätigkeit in der Wirtschaft anstreben, ist das HTX vor allem für Schüler interessant, die später einen Ingenieurberuf anstreben. Jedoch können diese Berufe auch von Absolventen des Studentereksamens ergriffen werden, manchmal wird dann jedoch ein längeres Berufspraktikum verlangt. Das HHX und HTX sind also fachgebundene Hochschulreifen, die nicht an die Flexibilität des Studentereksamens heranreichen, dafür jedoch in Ihrem Fachbereich zu einer intensiveren Vorbildung führen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, nach der 9. Klasse statt des Besuchs einer weiterführenden Schule eine Lehre zu absolvieren. Hierfür gibt es ebenfalls Berufsschulen, bei denen Theorie und Praxis kombiniert werden. Das dänische Schulsystem differenziert daher bis zum Ende der Folkeskole überhaupt nicht, danach jedoch sehr stark. Oftmals wird der Niveausprung von der Folkeskole zum Gymnasium als sehr drastisch empfunden, was erklärt, wieso sich viele Dänen für die 10. Klasse entscheiden. In der öffentlichen Diskussion wird der Niveauunterschied zwischen der Folkeskole und dem darauffolgenden Gymnasium oftmals diskutiert, jedoch ist grundsätzlicher Konsens, dass an der Politik der späten Differenzierung festgehalten werden soll. Eine frühe Trennung der Schüler wie sie in Deutschland nach der Grundschule stattfindet, wird abgelehnt.

Kultur

Drei Weltkulturerbestätten sind in Dänemark zu finden: Grabhügel, Runen und Kirche von Jelling sowie die Kathedrale von Roskilde und das Schloss Kronborg bei Helsingør.

Literatur

Weltweit bekannt ist der Dichter Ludvig Holberg (geboren als Norweger); er schrieb vornehmlich Komödien und einen satirischen Roman; zudem trat er als Geschichtsschreiber hervor. Den bedeutendsten dänischen Beitrag zur Weltliteratur machten der Märchen-Autor Hans Christian Andersen, die Schriftstellerin Karen Blixen (in Deutschland unter ihrem Pseudonym Tania Blixen verlegt) so wie der Nobelpreisträger Johannes Vilhelm Jensen (Nobelpreis 1944), dessen Roman Kongens Fald erst kürzlich von einigen dänischen Zeitungen zum (dänischen) Buch des Jahrhunderts gewählt worden ist. Weitere Träger des Literaturnobelpreises aus Dänemark sind Karl Gjellerup und Henrik Pontoppidan, die sich 1917 den Preis teilten. Wichtige Impulse für den literarischen Impressionismus gingen von dem Schriftsteller Herman Bang aus. Obwohl weitgehend eher als Philosoph bekannt, erlangte Søren Kierkegaard auch als hochrangiger Literat großes Ansehen. Ein weiterer weltbekannter Autor Dänemarks ist Peter Høeg, der mit seinem Erfolgsroman "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" berühmt wurde. Siehe auch: Liste dänischsprachiger Schriftsteller, Dänische Zentralbibliothek für Südschleswig

Film

In der Epoche des Stummfilms war Dänemark der größte Filmproduzent nach den USA, Deutschland und Frankreich. Wenngleich die Position des Landes auf dem internationalen Filmmarkt mit dem Aufkommen des Tonfilms zusammenbrach, fanden anspruchsvolle Produktionen weltweit Beachtung. Vor allem in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts sicherte sich das dänische Kino durch die Filmbewegung Dogma 95 wieder ihre Führungsposition auf dem internationalen Filmmarkt. Bekannte dänische Regisseure sind:
- Carl Theodor Dreyer
- Lars von Trier
- Bille August
- Erik Balling (Die Olsenbande)
- Lasse Spang Olsen (In China essen sie Hunde) Ausländische Filme werden in Dänemark nicht synchronisiert sondern lediglich mit Untertiteln versehen. Einzige Ausnahme bilden Kinderfilme.

Musik


- Thulla
- Eivør Pálsdóttir
- Poul Krebs
- Kim Larsen
- Lars Lilholt
- Anne Linnet
- Hanne Boel
- Hans Groß
- Michael learns to Rock
- TV-2
- Sorten Muld
- Shu-Bi-Dua
- Volbeat
- Jakob Sveistrup Plattenfirmen
- Cope Records
- Kick

Sport

Die am weitesten verbreiteten Sportarten in Dänemark sind Fußball und Handball. 1992 wurden die dänischen Fußball-Herren Europameister. Die Handball-Damen errangen 1996, 2000 und 2004 den Olympiasieg. Auch im Badminton gehören dänische Sportler seit langem zur Weltspitze. Bekannte dänische Sportgrößen:
- Anja Andersen, Handballerin
- Camilla Andersen, Handballerin
- Lars Christiansen, Handballer
- Anders Dahl-Nielsen, Handballer
- Preben Elkjær Larsen, Fußballer
- Paul Elvstrøm, Segler
- Morten Frost, Badmintonspieler
- Peter Gade, Badmintonspieler
- Wilson Kipketer, Leichtathlet
- Janne Kolling, Handballerin
- Tom Kristensen, Automobilrennfahrer
- Brian Laudrup, Fußballer
- Michael Laudrup, Fußballer
- Camilla Martin, Badmintonspielerin
- Erik Veje Rasmussen, Handballer
- Bjarne Riis, Radfahrer
- Allan Simonsen, Fußballer

Sonstiges

Einer der berühmtesten Exportartikel Dänemarks ist der Legostein, welcher Mitte des 20. Jahrhunderts von einem dänischen Zimmermann erfunden wurde.

Siehe auch


- Fußball in Dänemark
- Smørrebrød
- Holger Danske

Weblinks


- [http://www.denmark.dk/ Dänemark]
- [http://www.visitdenmark.com/ Dänisches Tourismusbüro]
- [http://www2.daenemark.org/tysk/index.php Dänische Botschaft]
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,DNK,00.html Jahrbuch Dänemark]
- [http://www.destatis.de/download/d/veroe/laenderprofile/lp_daenemark.pdf Länderprofil Dänemark des Statistischen Bundesamts]
Danemark Danemark Danemark als:Dänemark fiu-vro:Taani ja:デンマーク ko:덴마크 ms:Denmark simple:Denmark th:ประเทศเดนมาร์ก zh-min-nan:Dan-kok

Kategorie:Gestorben 1131



Knud Lavard

Knud Lavard (
- 12. März 1096 in Dänemark; † 7. Januar 1131 in Ringsted, Dänemark) war von 1119 bis 1130 erster Herzog im späteren Schleswig. Knud war der Sohn des Königs Erik I. Ejegod. Teilweise wuchs er am Hof des deutschen Königs Lothar auf. Um 1115 setzte ihn sein Onkel König Niels als Jarl bzw. Herzog in Südjütland ein, wo er vor allem Angriffe der ostholsteinischen Slawen abwehren sollte. Dies gelang ihm mit Erfolg, und er schaffte es sogar, sich selbst zu deren Stammesführer (Knes) zu machen. Er förderte den Handel und wurde zum Ältermann der nach ihm benannte Knudsgilde in seiner Residenzstadt Schleswig. Dadurch wurde er zu einem ernst zu nehmenden Anwärter auf den Königsthron. Er geriet in Konkurrenz zu seinem Vetter Magnus, der seinen Vater Niels zu beerben beabsichtigte. Bei einer Zusammenkunft der Kontrahenden im Wald von Haraldsted bei Ringsted auf Seeland wurde Knud am 7. Januar 1131 ermordet. Sein Halbbruder Erik II. Emune nahm sofort den Kampf gegen Magnus auf, der im folgenden Jahr zu Tode kam. Auch König Niels fand im Zuge der Auseinandersetzungen 1134 den Tod, als er auf der Flucht vor Eriks Anhängern nach Schleswig kam und dort von Brüdern der Knudsgilde erschlagen wurde. Knud hinterließ drei Töchter und den posthum geborenen Sohn Waldemar. Dieser konnte sich nach weiteren bürgerkriegsartigen Auseinanderstzungen 1157 als allein regierender König durchsetzen. Um seinen Anspruch auf den Thron zu rechtfertigen, betrieb er einen Kult um seinen Vater, dem man bald allerhand Wundertaten zuschrieb. Dadurch entstand ein überzeichnetes Bild von Knud Lavard. Er wurde als Förderer und Schützer der Kirche verehrt und 1169 heilig gesprochen. Als Schutzpatron der mächtigen Knudsgilde, die als Schutzbruderschaft der Kaufleute inzwischen in vielen skandinavischen Städten vertreten war, wurde der Knudskult weit verbreitet. Ab dem 14. Jahrhundert geriet Knud jedoch zusehends in Vergessenheit und wurde teilweise durch seinen gleichnamigen Onkel Knud den Heiligen verdrängt. Es gibt noch heute Knudsgilden, allerdings mehr in der Form von Schützenbruderschaften. In mehreren Städten sind Straßen nach Knud Lavard benannt, darunter in Schleswig und Flensburg.

Links


- [http://www.okiwappen.de/Knud%20Lavard.ht